„Sie spielt wie ein Mann“ – Komponistinnen zwischen gesellschaftlicher Konvention und künstlerischer Sichtbarkeit

Titelbild zum Liederabend „'Sie spielt wie ein Mann' - Komponistinnen zwischen gesellschaftlicher Konvention und künstlerischer Sichtbarkeit"

Welche Musik durfte gehört werden – und welche wurde überhört? Diese Veranstaltung stellt Komponistinnen der klassischen Musik ins Rampenlicht: Von der Sängerin Barbara Strozzi und der Pianistin Clara Schumann über die Kulturschaffende Fanny Hensel (geb. Mendelssohn), die übrigens von Carl Friedrich Zelter mit den obigen Titelworten vorgestellt wurde, bis zur Frauenrechtskämpferin Ethel Smyth und der zeitgenössischen Bundesverdienstkreuz-Trägerin Charlotte Seither.

Die beiden Künstlerinnen Sonja Haub (Gesang) und Maria Mokhova (Klavier) verknüpfen Kunstlieder mit Einführungen in die Werke und Biographien der Komponistinnen. Dabei sind die vorgestellten Personen beispielhaft für Fragen, die sich heute noch immer stellen: Wie prägen gesellschaftliche Konventionen, familiäre Erwartungen und institutionelle Barrieren Lebenswege – und wie gelingt es dennoch, mit Mut und Widerstandskraft eine künstlerische Sprache zu entwickeln?

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